Als Unternehmer mit Leib und Seele führt Adrien de Meyer drei Unternehmen, darunter die Foodisfaction SA, die im Gastrobereich tätig ist, und die Pataclette künftig vermarktet. Die Idee dieses Käse-Snacks entstand bei einem Imbiss nach der nächtlichen Heimkehr. Das Rezept stiess in seinem Umfeld auf grossen Erfolg, und eine Freundin ermutigte ihn, sein Projekt weiterzuverfolgen.

Das Geheimnis? Sorgfältig ausgewählte Zutaten

In einem ersten Schritt ging es darum, die richtige Kartoffelsorte auszusuchen. Gemäss Adrien de Meyer keine leichte Aufgabe, bei der enormen Sortenvielfalt. Es brauchte eine Sorte, die perfekt zum geschmolzenen Käse passte, die sich möglichst leicht aushöhlen und vor allem einfrieren liess. Dann musste der passende Käse gefunden werden. Adrien de Meyer wollte ein reines Schweizer Produkt, und so wandte er sich natürlich den AOP-Käsen zu, die seiner Meinung nach «Garant für Qualität und Schweizer Know-how» sind. Das erste Pataclette-Rezept basierte auf dem Raclette du Valais AOP und wurde im März 2019 vermarktet. Nachdem Adrien de Meyer eine Partnerschaft mit den Käsekellern der Vacherin Fribourgeois AOP SA eingegangen war, passte er sein Rezept entsprechend auf den Vacherin Fribourgeois AOP an. Dieses neue Rezept wurde im Sommer 2019 lanciert und die Verkäufe übertrafen in Kürze jene des herkömmlichen Rezepts.

Der Erfolg übertrifft die Erwartungen

Im Oktober 2019 wurde die Pataclette an 58 Verkaufspunkten, hauptsächlich in kleinen Lebensmittelgeschäften und bei Manor Food, verkauft. Sie ist an wichtigen Events wie der «Fête des Vignerons» präsent. Die Pataclette hat ein sehr intensives Jahr hinter sich, das die Erwartungen ihres Erfinders übertroffen hat.