Seine Laufbahn in einigen Worten

Für Frédéric Pasquier ist die Käserei von Echarlens eine Familiengeschichte. Im Mai 2009 folgte er seinem Vater als Milchkäufer. Heute unterstützt ihn sein Bruder. 2010 bezog die Käserei die neuen Räumlichkeiten und nahm die Käsereigenossenschaft von Morlon und Umgebung auf, welche Biomilch herstellt und damit zur traditionellen Milch von Echarlens dazukommt. Aktuell verarbeitet die Molkerei jährlich 2 Millionen Kilo traditionelle Milch und 1,3 Millionen Kilo Biomilch. Es werden beide Sorten Vacherin Fribourgeois AOP hergestellt, überwiegend aber Bio. Frédéric Pasquier spürt, dass immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten auf die Bioproduktion ansprechen, und die Nachfrage steigt daher stetig an.

Seine Gefühle nach dieser Auszeichnung

Wie die anderen Gewinner war auch Frédéric Pasquier angenehm überrascht, als er den Goldpreis erhielt. «Da es vor diesem Jahr keine Auszeichnungen gab, haben wir unsere Durchschnitte nicht besonders berechnet. Aber wir haben natürlich alles getan, damit die Qualität stimmt. Dass dies belohnt wurde, ist natürlich eine Genugtuung für uns.» Diese Belohnung motiviert uns natürlich auch für die Zukunft. Dennoch setzt sich der Käser von Echarlens nicht unter Druck, um den Goldpreis anzuvisieren. «Wir werden alles für eine Topqualität tun; der Rest wäre der Bonus obendrauf. Bei der Herstellung spielen so viele Faktoren mit, dass es schwierig ist, immer zu gewinnen.» Aber für Frédéric Pasquier, der lieber hinter den Kulissen agiert, als auf der Bühne zu stehen, ist die Auszeichnung vor allem Beweis für die Qualität und die seriöse Arbeit seiner Mitarbeitenden, der Milchproduzenten, des Affineurs und der Käsehändler. «Es handelt sich um eine Belohnung für die gesamte Wertschöpfungskette.»