Ihre Laufbahn in einigen Worten

Pierre-Alain Uldry arbeitet seit 1991 in der Käserei von Pont-la-Ville, wo er die Milch 1996 übernommen hat. Drei Jahre zuvor hat er seine Meisterprüfung abgelegt. Sein Sohn Maxime ist 2015 zu ihm gestossen, nachdem er seine Lehre absolviert hatte, in anderen Käsereien gearbeitet und seinen Fachausweis abgelegt hatte. Sein Interesse galt schon immer der Landwirtschaft, seine ersten Schritte machte er in der Käserei, und es stand für ihn fest, dass er auch das eidgenössische Meisterdiplom machen würde, das er 2018 erlangte. Die beiden Männer arbeiten Hand in Hand, immer mehr Verantwortung wird Maxime übertragen, was ihn sehr freut.

Ihr Gefühl nach dieser Auszeichnung

Den Vacherin Fribourgeois AOP stellen sie seit rund fünfzehn Jahren her. Sowohl Vater und Sohn als auch das ganze Team geben immer alles, damit die Qualität stimmt. Die Ergebnisse dieser ersten Auszeichnungen kamen unerwartet und waren eine tolle Überraschung. «Dies ist eine schöne Anerkennung eines Teamworks zwischen dem Käsereipersonal, den Milchproduzenten und der Käsereigenossenschaft, und die Bestätigung, dass die Sorgfalt und die hohen Standards, die tagtäglich gefordert werden, Früchte tragen.» Die Auszeichnung motiviert natürlich auch und stellt eine schöne Herausforderung für die Folgeproduktion dar, umso mehr als dass diese Auszeichnungen die Qualität langfristig belohnen.

Die Preisverleihung

Das grosse ursprünglich geplante Fest konnte aufgrund der Pandemie nicht stattfinden. Deshalb fand die Preisübergabe an Maxime Uldry und den Präsidenten der Käsereigenossenschaft im kleinen Rahmen im Restaurant statt. Sie schätzten die gesellige Atmosphäre mit den anderen Herstellern der Region, die allesamt ohne gegenseitige Absprache in der traditionellen Sennenjacke erschienen. «Le Vacherin Fribourgeois AOP bedeutet eben auch Familiensinn, Traditionen und Nähe.»